Unterweisung in der Pflege: Was Leitungen ihrem Team schulden
Die Erste Hilfe Unterweisung nach §12 ArbSchG, übersetzt in den Alltag mit Touren, Schichten, Teilzeit und ständig neuen Gesichtern im Team. Mit Checkliste und Vorlage für den Nachweis, kostenlos als PDF.
Sechs Seiten für den Pflegealltag
- Warum „Unsere Leute sind examiniert“ die Unterweisung nicht ersetzt
- Welche Unterweisung online gehen darf und welche mündlich vor Ort bleiben muss
- Wann examinierte Kräfte als Ersthelfer zählen, und wo diese Regel endet
- Vier Notfallsituationen, die Ihr Team vorher geklärt haben sollte
- Checkliste mit zehn Punkten und eine Vorlage für den Nachweis
Leitfaden kostenlos anfordern
Tragen Sie Ihre E-Mail-Adresse ein, und wir senden Ihnen den Leitfaden als PDF sofort zu.
Kein Spam. Sie erhalten den Leitfaden und danach, nur wenn Sie das bestätigen, gelegentlich praxisnahe Hinweise zur Unterweisung in der Pflege. Abmeldung jederzeit möglich.
Über 25.000 Teilnehmer deutschlandweit · Inhalte von einem ehemaligen Rettungshelfer mit ehrenamtlichem THW-Engagement
Das steckt im Leitfaden
Geschrieben für die Organisation, nicht als Pflegefachwissen:
- Wen es betrifft: alle Beschäftigten, ausdrücklich auch Hauswirtschaft, Betreuung, Fahrdienst, Auszubildende, Minijobber und Leiharbeitskräfte.
- Wann sie fällig ist: vor der ersten Tour oder dem ersten Dienst, nicht erst beim nächsten Sammeltermin, und danach mindestens einmal jährlich.
- Welche Form gilt: Erste Hilfe zeitlich flexibel, Hygiene nach BioStoffV und Gefahrstoffe nach GefStoffV mündlich und arbeitsplatzbezogen.
- Ersthelfer in der Pflege: was §26 DGUV Vorschrift 1 für examinierte Kräfte vorsieht, und was das nicht ersetzt.
- Der Fahrplan: vier Schritte, die zu Touren und Schichten passen, dazu fünf typische Stolperstellen.
- Zum Ausfüllen: Checkliste mit zehn Punkten und eine Vorlage für den Nachweis je Person.
Der Satz, den man in der Pflege am häufigsten hört
„Unsere Leute sind examiniert, die wissen das doch.“ Fachlich stimmt das oft. Die Pflicht zur Unterweisung nach §12 ArbSchG entsteht aber aus dem Beschäftigungsverhältnis, nicht aus der Qualifikation. Sie gilt für die Pflegefachkraft genauso wie für die Hauswirtschaftskraft, die Betreuungskraft und die Aushilfe am Wochenende, bei der Einstellung und nach §4 DGUV Vorschrift 1 mindestens einmal jährlich. Der Leitfaden zeigt, wie Sie das organisieren, ohne dass alle gleichzeitig am selben Ort sein müssen.
Für wen der Leitfaden gedacht ist
Für Inhaberinnen und Inhaber, Pflegedienstleitungen, Einrichtungsleitungen und QM-Beauftragte in ambulanten Pflegediensten, Tagespflegen und kleineren stationären Einrichtungen. Und für alle, die solche Betriebe beraten, etwa als Fachkraft für Arbeitssicherheit.
Holen Sie sich den Leitfaden
Kostenlos, sofort als PDF. Lesezeit rund zehn Minuten, mit Checkliste und Vorlage zum Ausdrucken.
Leitfaden jetzt anfordernHinweis zur Abgrenzung: Der Leitfaden ist eine Orientierungshilfe zur Erste Hilfe Unterweisung nach §12 ArbSchG in Pflegediensten und Pflegeeinrichtungen. Er ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall, keine ärztliche oder pflegefachliche Anleitung und nicht die Ausbildung betrieblicher Ersthelfer nach §26 DGUV Vorschrift 1. Unterweisungen nach Biostoffverordnung und Gefahrstoffverordnung sind mündlich und arbeitsplatzbezogen durchzuführen und nicht Gegenstand unseres Onlinekurses.
